Projekt "Zukunft Zossen"



Das Projekt "Zukunft Zossen" in der Landesinitiative "Meine Stadt der Zukunft" ist nach der vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) vorgegebenen Wettbewerbsausschreibung und ihren Kriterien für 2021 und 2022 erarbeitet worden. Die vom MIL ausgereichten Fördermittel sind an die Durchführung der von der Jury befürworteten Projektteile gebunden. Die Landesinitiative zielt darauf ab, Brandenburger Städte zu ermuntern sich mit Fragen ihrer zukünftigen Entwicklung schon heute zu beschäftigen und die Stadtgesellschaft zu neuen Formen der Kommunikation, des Zusammenlebens und der technologischen Modernisierung anzuregen. Unternehmen, Vereine, Einwohnerinnen und Einwohner, die Stadtverwaltung, Schulen, KITAs und die Politikerinnen und Politiker sollen miteinander ins Gespräch kommen, ihre Vorstellungen zur Zukunft ihrer Stadt miteinander austauschen und in gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen Zukunftstechnologien, neue Formen von Kultur im Quartier und Fragen des Gemeinwohls kennenlernen, beraten und ausprobieren.


"Zukunft Zossen" kommt diesen Wettbewerbsauflagen in vielfältigen Formen nach. Die renommierte Fraunhofer Gesellschaft erarbeitet für die Stadt einen City Index. Er wird ihre Stärken und Potentiale, aber auch ihre Schwächen und ihren Nachholbedarf kenntlich machen. Die von der Landesregierung aufgegebene Erarbeitung einer Mobilitätsstrategie 2030 für Zossen wird durch Vorträge aus der Schweiz und dem Allgemeinen Deutschen FahrradClub im noch einzurichtenden Zukunftscafé, einen Workshop mit einer der großen landesweiten Stiftungen und zwei sommerlichen Tests von e- und autonomen Fahrzeugen zum Mitmachen in Kallinchen und Wünsdorf unterstützt. Unsere Vortragsreihen zu Fragen moderner Umwelttechnologien, smart home/smart city Optionen und integrativem, generationsübergreifendem Wohnen mit neuen Mobilitätslösungen und Kulturangeboten richtet sich sowohl an Alteingesessene als auch an neu hinzugezogene Familien, Unternehmen und Geschäftsleute als auch an Schülerinnen und Schüler sowie an Erwachsene aller Altersgruppen, Berufe und Interessen.


Die Projekte zum modernen Quartier werden von Zossener Unternehmen, Schulen und interessierten Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam mit Studierenden und Professoren der TU Berlin und BTU Cottbus in spannenden Arbeitsgemeinschaften durch Computersimulationen und analoge Modelle durchgeführt. Dabei wird es sich um Diskussionen mit Investoren für Neubauten in Wünsdorf und zum Effizienzhaus Plus mit e-Mobilität für neuartige Ideen zur Sanierung von Wohnhäusern oder Schulen in Zossen und Ortsteilen handeln. Wir bedanken uns schon jetzt bei den Zossen Unternehmen, die sich bereits im Vorfeld von "Zukunft Zossen" zur Mitarbeit an diesen spannenden Arbeiten bereit erklärt haben. Wir hoffen auch, dass sich ein oder zwei Zossener Unternehmen bereit finden werden, für die Verkehrsregelung in Zossen oder andere Zossener Nadelöhre gemeinsam mit technologisch und sozial interessierten Jugendlichen und Erwachsenen einen Projektantrag "Künstliche Intelligenz" für Fördergelder von der Bunderegierung zu entwickeln.


Ein Workshop und mehrere Vorträge im Zukunftscafé bereiten die Gemeinwohlbilanz der Stadt Zossen vor, die von der Verwaltung mit interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern, Unternehmen und möglicherweise in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer Gesellschaft, erarbeitet werden soll.


Hinzu kommen die Konstruktion eines Ideenbaums "Zukunft" von KITA-Kindern bis zu

Seniorinnen und Senioren, ein Bilderbuchkino "Zukunft" für Grundschülerinnen und Grundschüler sowie von interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern selbst erfundene und von handwerklich begabten Zossenerinnen und Zossenern gefertigte Zukunftsspiele für KITAs und Grundschulen. Eine digitale Payback-Karte mit Zossener Unternehmen und Geschäftsleuten wird die Identifikation unserer Stadtgesellschaft mit Zossen vertiefen.


Kultur vor der Haustür, produktive Ferienaktionen mit Künstlerinnen und Künstlern aus Zossen und Umgebun sowie ein Filmfestival in den Sommermonaten für Jung und Alt sollen gleichfalls mit Blick auf die Zukunft gestaltet werden. Es wäre schön, wenn sich daran Vereine und Sozialeinrichtungen beteiligen würden. Das Fest der Vereine wird um eine Expo2030 von Zossener Unternehmen mit Engagement in die Zukunft und Ausstellungen der Modellarbeiten unserer Schülerinnen und Schüler und Partnerinnen aus den Universitäten und Hochschulen zum modernen Quartier bereichert.


Diese ganze Vielfalt von Aktivitäten wird über die PlaceM App digital begleitet und vom Verein Politik zum Anfassen e.V. betreut. Durch diese App soll sich Zossen in anregender Weise auf neue digitale Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit einlassen und mit ihnen entfalten.



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