Information zu COVID-19 in Teltow-Fläming

Sehr geehrte Damen und Herren,


hier unsere wöchentliche Presse-Information zum Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Teltow-Fläming.


Mit freundlichen Grüßen Heike Lehmann


03371 608-1023 03371 608-9400 heike.lehmann@teltow-flaeming.de https://www.teltow-flaeming.de

Kreisverwaltung Teltow-Fläming Öffentlichkeitsarbeit Am Nuthefließ 2 14943 Luckenwalde

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Leicht entspannt hat sich die Pandemie-Situation im Landkreis Teltow-Fläming. Die 7-Tages-Inzidenz ist auf 182,4 gesunken. Damit entfallen der eingeschränkte Bewegungsradius um den Landkreis und das grundsätzliche Versammlungsverbot, weil die jeweilige Mindestlaufzeit der Einschränkung von 5 bzw. 3 Tagen bereits überschritten ist.

Mit Stand vom 22. Januar 2021 wurden im Landkreis Teltow-Fläming seit Beginn der Corona-Pandemie 4046 Personen positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet, aktuell sind es 995. Im Zusammenhang mit Corona sind im Landkreis bislang 94 Todesfälle zu beklagen.

Krisenstabsleiterin Dr. Silke Neuling: „Die aktuelle Gesamtentwicklung lässt uns ein wenig hoffen, ist aber keineswegs ein Grund zur Entwarnung. Nach wie vor bereiten uns Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen Sorge. Außerdem müssen wir damit rechnen, dass die Virus-Mutationen auch im Landkreis Teltow-Fläming ankommen. Sie wurden bereits in Berlin nachgewiesen – und zwar nicht nur bei Reiserückkehrer*innen. Das gibt natürlich zu denken.“


Situation in Gemeinschaftseinrichtungen


Aktuell sind positive Corona-Testergebnisse aus 14 Senioren- und Pflegeeinrichtungen, zwei Übergangswohnheimen, 5 Kindertagesstätten, einer Kindertagespflegestelle und zwei Horten bekannt. Sowohl aus den Übergangswohnheimen als auch aus den Einrichtungen der Kinderbetreuung wurde je ein Fall gemeldet, in einer Einrichtung sind drei Personen betroffen (Stand: 22. Januar 2021)


Betreuung in Kindertagestätten und Horten


Die Kindertagesstätten im Landkreis sind derzeit durchschnittlich zu zwei Dritteln belegt. Landrätin Kornelia Wehlan: „Das zeigt, dass viele Eltern dem Appell zur freiwilligen Betreuung in den Familien gefolgt sind. Sie haben sich der Situation sehr verantwortungsvoll gestellt und dafür gesorgt, Kontakte zu reduzieren. Das ist alles andere als einfach und eine große Belastung für Familien, die neben der Arbeit die Schul- und Betreuungsaufgaben im Homeoffice bewerkstelligen. Deshalb ist es richtig, dass das Land Brandenburg angekündigt hat, Kita-Kosten im Lockdown zu übernehmen. Diese Gelder sind umgehend den Familien zur Verfügung zu stellen.“

Die Horte im Landkreis gewährleisten derzeit eine Notbetreuung. Dort sind rund 19 Prozent der Plätze belegt.


Impfungen – Terminvergabe


Bislang 115 Anfragen gab es beim Corona-Bürgertelefon des Landkreises zur Impfstrategie des Landes Brandenburg und zur Vergabe von Impfterminen. Grundsätzlich ist der Landkreis weder für die Strategie noch für die Terminvergabe verantwortlich – das liegt einzig und allein in den Händen des Landes Brandenburg und der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.

Dennoch tut der Corona-Krisenstab Teltow-Fläming alles ihm Mögliche und unterstützt alle Initiativen, die dazu beitragen. Derzeit bereiten der Landkreis und die Stadt Luckenwalde gemeinsam die Eröffnung eines Impfzentrums in Luckenwalde vor, das am 2. Februar 2020 an den Start gehen soll.


Wie das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) am 22. Januar informierte, können u. a. für das Impfzentrum Luckenwalde ab Sonntag, 24. Januar 2021, wieder Termine unter der 116117 vereinbart werden. Das betrifft auch die Impfzentren in Elsterwerda, Frankfurt (Oder), Oranienburg, Brandenburg, Eberswalde, Prenzlau, und Kyritz. Es wird darum gebeten, dass nur berechtige Personen sich um einen Termin bemühen. Man rechne am Sonntag und am Wochenanfang mit einem sehr hohen Anrufaufkommen, sodass die wenigen Termine schnell ausgebucht sein werden.


Die Kassenärztliche Vereinigung bittet daher um Geduld und versichert: „Sobald wieder ausreichend Impfstoff verfügbar ist, können wir die Kapazitäten in den Impfzentren schnell wieder hochfahren.“ Weil weiterhin leider nur begrenzte Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, würden vorläufig Erst-Impftermine nur bis zum 12. Februar vergeben.


Informiert wurde außerdem, dass für die Impfzentren Potsdam, Cottbus und Schönefeld bis auf weiteres keine neuen Impftermine vergeben werden. Termine für die Zweit-Impfung finden wie vereinbart statt. „Die in der 4. und 5. Kalenderwoche vereinbarten Erst-Impftermine werden aktuell umgebucht und die Betroffenen persönlich über die Call Center sowie auch schriftlich per E-Mail und Brief informiert. Sobald wieder ausreichend Impfstoff im Impfzentrum verfügbar ist, werden diese Bürgerinnen und Bürger sofort unaufgefordert telefonisch kontaktiert, um mit ihnen neuen Termine zu vereinbaren. Die Call Center melden sich, die Bürgerinnen und Bürger müssen nichts weiter veranlassen“, heißt es in der Presse-Information des Landes.


Das MSGIV informierte zudem, dass die Impfzentren Cottbus, Potsdam, Schönefeld, Elsterwerda, Frankfurt (Oder) und Oranienburg werden mit dem Impfstoff Pfizer/BioNTech beliefert werden. Die Impfzentren Brandenburg an der Havel, Eberswalde, Prenzlau, Luckenwalde und Kyritz erhalten den Moderna-Impfstoff.


Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung: https://brandenburg-impft.de.

Impfungen – Statistik


Der Landkreis erhält immer wieder Anfragen zur Impf-Statistik. Deutschlandweit wird jede Impfung durch das Robert Koch-Institut erfasst und auf Bundeslandebene veröffentlicht unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Impfquoten-Tab.html Für die Landkreise im Land Brandenburg liegt eine solche Statistik leider noch nicht vor. „Trotzdem bemühen wir uns permanent, die Impfzahlen für unseren Landkreis vom MSGIV zu erhalten und werden sie dann auch entsprechend kommunizieren“, so Krisenstabsleiterin Dr. Silke Neuling.


Bürgertelefon


Am Corona-Bürgertelefon des Landkreises gingen in den ersten drei Wochen des Jahres 2021 insgesamt 1127 Anfragen ein. Die Palette der angesprochenen Themen war groß. In den meisten Fällen haben Bürgerinnen und Bürger sich als positiv getestet bzw. als Kontaktperson gemeldet. Seit speziell dafür die gesonderte Telefonnummer 03371 608 6100 eingerichtet worden ist, sind die Anrufe zu diesem Thema beim „normalen“ Bürgertelefon zurückgegangen. Es ist nach wie vor unter 03371 608 6666 zu erreichen und montags bis freitags von 8 bis 16 sowie an den Wochenenden von 10 bis 15 Uhr besetzt. Besonders viele Anrufe gibt es immer dann, wenn neue Verordnungen oder Bestimmungen erlassen worden sind. So gab es beispielsweise allein 107 Anfragen zum eingeschränkten Bewegungsradius, der für den Landkreis Teltow-Fläming bis zum 21. Januar 2021 galt.

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