Handelt die Verwaltung vernünftig unter den verschärften Coronaregeln?

Ich als Bürgerin unterstütze die Einstellung der Verwaltung angesichts der verschärften Corona- Regeln auf Ausschusssitzungen zu verzichten.


Wir alle wissen, es gibt zwei Fraktionen, die bisher demonstrativ im Sitzungssaal keine Mund-und Nasen Masken getragen haben, sich dicht gedrängt neben einander setzen, die Tisch-und Stuhlordnung immer wieder so verändern, dass die geforderten Corona-Regeln nicht eingehalten werden. Würde sich jede Fraktion an Corona-Regeln halten, müssten diese Ausschüsse auch nicht ausfallen.


Stattdessen versucht man der Verwaltungschefin Arbeitsverweigerung zu unterstellen, subtil dem Bürger zu suggerieren, Frau Schwarzweller würde seit Wochen krank machen ohne gültigen Krankenschein. Frau Schwarzweller hatte eine sehr komplizierte Beinoperation. Dass diese nicht nach einer Woche ausgeheilt ist, sollte eigentlich jede/r verstehen könne.


Entgegen den öffentlichen Verleumdungen stand Frau Schwarzweller der Verwaltung jeder Zeit telefonisch und digital zur Verfügung. Sie hat ihre Aufgaben trotz massiver Schmerzen und Schmerzmittel wahrgenommen. Ihr Arbeitspensum ist auf der Seite zossen.de nachzulesen.


Was können die Fraktionen also nun tun, um wiederum ihre Arbeit als Stadtabgeordnete für uns Bürger zu erledigen? Alle Beschlussvorlagen, die in den Ausschüssen notwendig sind, können mit der Verwaltung besprochen werden. Man kann sich auch die Telefonnummern der Planer besorgen und mit ihnen über anstehende Projekte sprechen, ja sogar, man staune, schriftlich Fragen stellen. Selbst mit seinen und ihren Wähler*innen, die vielleicht Fragen in der Einwohnerfragestunde gehabt hätten, kann man Kontakt aufnehmen. Man kann die vom Bürger aufgeworfenen Themen in der eigenen Fraktion besprechen und ggf einen Antrag auf einen Beschluss erarbeiten, um sich so auf die SVV vorzubereiten.


Die Verwaltung hat dem Ausschussvorsitzenden von Plan B, der unbedingt seinen Ausschuss durchführen wollte, das Angebot gemacht, die Sitzung digital mit den Ausschussmitgliedern und sachkundigen Einwohnern durchzuführen. Er hat es abgelehnt.


Wer als Stadtabgeordnete/r also wirklich arbeiten möchte, der kann seiner Pflicht nachkommen. Vielleicht ist die digitale Arbeit nicht ganz so bequem wie gewohnt. Aber jede/r Abgeordnete/r kann sie erledigen, wenn ihm die Anliegen der Zossener*innen wichtig sind. Die Verwaltungschefin unterstützt darin jeden, nur scheint der Wille zu fehlen, das Angebot auch anzunehmen.


Fazit:


Es ist natürlich sehr viel einfacher "Verschwörungstheorien" auch in der Kommunalpolitik aufzustellen, als den eigenen Allerwertesten zu bewegen. Ich als Bürgerin werde diese "Verschwörungstheorien" gegen unsere Bürgermeisterin nicht unterstützen.


Ute Reglin

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