Eine erneute Antwort an Frau Lettkow

Aktualisiert: März 3

Liebe Frau Letkow,


ich freue mich, dass Sie sich so deutlich für die ehrenamtliche Arbeit unseres Vereins interessieren.

Ich würde mich noch mehr freuen, wenn Sie das in Zukunft in höflicher Form täten. Ansonsten vergeht mir die Lust, Ihnen zu antworten.


Wenn Sie auf meiner Webseite in der Rubrik Projekte nachgeschaut hätten, wüssten Sie bereits, dass unser Verein im letzten Herbst ein hochrangiges Beratungsstipendium der bundesweiten Stiftung startsocial erhalten hat. Wir haben mit zwei sehr netten Menschen vier Monate lang darüber nachgedacht, wie wir einen Rufbus für Zossen auf die Beine stellen könnten, Mitfahrbänke in jenen Ortsteilen organisieren könnten, die daran interessiert sind und Menschen, Material und Geld für jene maroden Gehwege in Zossen motivieren oder einwerben könnten, für die es keine Fördergelder der Landes- oder Bundesregierung gibt.


Die Arbeitsgruppe "Rufbus" hat fantastisches geschafft. Die Einführung des Rufbusses durch den VTF ist inzwischen dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsförderung des Landkreises schon weit fortgeschritten. Aber es ist noch viel dafür zu tun, bis es dann Anfang 2022 so weit ist und vor allem unsere älteren Bürger*innen anrufen und einen kleinen Bus 7 Tage die Woche anfragen können.


Die Arbeitsgruppe "Mitfahrbänke" hat ebenfalls intensiv gearbeitet und in der letzten Woche einen Fördergeldantrag beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gestellt um, wenn gewünscht, Mitfahrbänke finanzieren zu können.


Die "Arbeitsgruppe" Gehwege veranstaltet ihren Fotowettbewerb zu den schlechtesten Gehwegen in Zossen und hat bei startsocial um Hilfe für Wege zur Einwerbung von Geldern und die Ausarbeitung von Portfolios gebeten. Dazu hat vor zwei Wochen ein Gespräch mit dem DGB Brandenburg, Projekt Zukunftsdialog, und in der letzten Woche eine Beratung mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter von Mc Kinsey im Café Social der Stiftung stattgefunden. Wir haben wichtiges in beiden Arbeitsbereichen gelernt und werden uns bemühen, seine Vorschläge in den nächsten Monaten umzusetzen. Vielleicht schaffen wir es, kleine vorbereitende Schritte zu besseren Gehwegen in unserer Stadt in diesem Jahr gehen zu können. Sobald wir soweit sind, berichten wir darüber gern auch öffentlich.


Ich hoffe, Frau Letkow, meine Antwort stellt Sie zufrieden.

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