Die FAZ ein Vorreiter der Wahrheit gegen die Verschleierungen der Politikerìnnen?!

Aktualisiert: 13. Juni

Ja und nein. Zum einen gibt sie heute in einer Kommentarzeile folgenden Satz zum besten: "Die Einsicht fällt schwer, ist aber unabweisbar: Europa befindet sich im Krieg, ohne Verzicht und Wohlstandsverluste wird es nicht gehen."


Zum anderen nennt sie die jetzt endlich ihre Waffen nieder gelegt habenden Mitglieder des Azov-Bataillons in Mariupol "Widerstandskämpfer", wie auch andere Nachrichtenquellen in diesem Land.


Ich befinde mich nicht im Krieg. Ich lehne das auch energisch ab. Ebenso wenig habe ich das Bedürfnis, diesen Krieg, der mit korrupten Oligarchen, einer von Neonazis durchsetzen Regierung und Anhängern von Kriegsverbrechern und SS-Verbündeten, die nun zu heldenhaften Verteidigern von Städten hochgejubelt werden, die sie vor dem verdammten Krieg terrorisiert haben, zu finanzieren und dafür zu frieren und andere Einbußen zu erleiden.


Frau Baerbock wird nicht müde zu erzählen, dass die Sperrung ukrainischer Häfen durch russische Schiffe die Welt in eine Hungersnot stürzen würden. Dazu hat Herr Dr. Goldberg auf einer Veranstaltung zu den schwerwiegenden Folgend der massiven Sanktionen der USA und der EU gegen Russland Zahlen der UNCTAD vorgelegt. Frau Baerbock ist entweder schlecht informiert oder lügt. Die Ukraine ist laut der UNO mit 1% an den internationalen Weizenlieferungen pro Jahr beteiligt. Der rasante Anstieg der Nahrungsmittelpreise hat lange vor der russischen Invasion in der Ukraine eingesetzt und geht auf Kosten von Börsenspekulationen. Er kommentierte: "Auf einen Dollar Produktionskosten entfallen 99 Dollar Spekulationskosten." Als ich beim Deutschen Umweltinstitut gegen die Wiederholung der Behauptungen von Frau Baerbock protestiert habe, hat eine seiner Sprecher*innen freundlicher Weise geantwortet und bestätigt, dass die UNCTAD Zahlen von Herrn Goldberg korrekt wiedergegeben worden sind.


Dass George W. Busch in einem Interview zunächst erklärt, man müsse den Kriegsverbrecher, der in den Irak eingefallen ist, bestrafen und sich dann aber doch erinnert, dass es jetzt um die Ukraine geht, ist eher ein makabrer Ausrutscher.


Dass US-Abgeordnete fragen, an wen die Milliarden für die Waffenlieferungen an die Ukraine gehen und wer die Waffen tatsächlich erhält, ist ermutigend. Die Antworten, die sie gleich mitliefern, sind beunruhigend. Die Gelder scheinen in Rüstungsfirmen zu versacken und die Waffen auf dem Schwarzen Markt bei islamistischen und anderen US-Gegnern zu landen. Das bedeutet, wie auch die Sanktionen produzieren die überstürzten, massiven Waffen- und Finanzprogramme ungewollte und unbedachte Effekte und Risiken.

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Da ich mit Arbeit überlastet bin, habe ich keine Kraft, regelmäßig über meine Lesefrüchte zum Krieg in der Ukraine zu berichten. Aber hier ist eine kurze Zusammenstellung. In den letzten Tagen haben J