Besuch der Senior*innenprojektgruppe "Mobilität und Kultur im Wohnumfeld" in Kallinchen

Aktualisiert: Okt 4


Fotos: Ute Jutka Donath


Am 22. September hat unsere Senior*innenprojektgruppe Kallinchen besucht. Der "Alte Krug" gewährte uns freundliche Aufnähme und Unterstützung. Ein wichtiges Problem, das immer wieder angesprochen worden ist, betraf die schlechte Versorgung des Ortes im öffentlichen Nahverkehr. Hier haben wir uns verständigt, mit den zuständigen Ämtern des Landkreises ins Gespräch zu kommen. Wir hoffen sehr, dass Abgeordnete und Verwaltung uns bei diesem Vorhaben unterstützen.


Eine Konsequenz dieses Mangels an Busverbindungen, die wie in Lindenbrück, Funkenmühle und Zesch am See, an den Wochenenden überhaupt nicht bestehen, ist die kaum vorhandene Möglichkeit, an Kulturveranstaltungen in Zossen und anderen Städten des ländlichen Raumes teilnehmen zu können, von Berlin ganz zu schweigen.


Eine zweite Problemlage betraf Altersarmut und Pflege. Hier konnten wir in einem Fall über zwei Gruppenmitglieder Beratungshilfe vermitteln. Mitglieder der Coronahilfe Zossen – wir rücken zusammen und der Senior*innenprojektgruppe taten ihr möglichstes, um einen Transport zu medizinischen Untersuchungen außerhalb Vossens zu organisieren. Dafür bedankte sich das Ehepaar in Nöten ganz herzlich, auch wenn die Hilfe am Ende aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr benötigt wurde.


Der Wunsch nach rollstuhlgerechten Gehwegen sowie nach Radwegen bestätigte sich auch in Kallinchen als ein Grundproblem der Mobilität unserer älteren Menschen. Hier sollte im Rahmen des beschlossenen Stadtentwicklungsprojekts unbedingt etwas geschehen.


Ortsvorsteher R. Schulz lud uns ein, zum nächsten Senior*innennachmittag nach Kallinchen zu kommen und das Gespräch fortzusetzen. Wir haben diese Einladung gern angenommen.

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