Besuch der Senior*innenprojektgruppe "Mobilität und Kultur im Wohnumfeld" in Glienick

Aktualisiert: Okt 9

Am 14. September waren wir in Glienick. Die Senior*innen freuten sich sehr über unseren Besuch und wünschen sich eine Wiederholung im nächsten Jahr. Da ich selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnte, haben Robert Schulz, Vorsitzender des Vereins "Vereinen" e.V., und Ute Reglin von unserer Senior*innenprojektgruppe über sie berichtet.



Robert teilte mit, dass sich die Senior*innen eine Bibliothek in einer Telefonzelle wünschen. Dieses Projekt ist in Zusammenarbeit mit der GAG geplant. Er hob hervor, dass der Mangel an altersgerechten Gehwegen und das Fehlen an Radwegen zu anderen Ortsteilen, hier Schulzendorf und Nächst Neuendorf, erneut als wichtige Punkte angesprochen wurden. Drüber hinaus gab es Kritiken am Telefondienst des Rathauses.





Ute Reglins Bericht folgt hier in Gänze.


Der Ortsvorsteher, Herr Christ, stellte die Räumlichkeiten vor und zur Verfügung, an dem Treffen selbst nahm er nicht teil.


An dem Treffen nahmen 23 Senioren aus Glienick teil. Das Treffen wurde von 4 Vereinsmitglieder vorbereitet und durchgeführt. Es gab Kaffee und Kuchen. Die Stimmung war angenehm herzlich. Der Besuch wurde von den Senioren gern angenommen. Immer wieder kam der Hinweis, so etwas müsste öfter mal veranstaltet werden.





Die Bürgermeisterin, Frau Schwarzweller, nahm ebenfalls am Treffen teil. Verschiedene Anliegen der Bewohner wurden ihr direkt vorgetragen :


- das Rosenbeet an der Kneipe am Parkplatz wird nicht von der Stadt gepflegt;

- die Senior*innen wünschen sich am Dorfgemeinschaftshaus an der Eingangstreppe einen Handlauf;

– in der Jünsdorfer Strasse müssten die Bäume beschnitten und gepflegt werden;

- die Senior*innen sind unzufrieden mit der Laubentsorgung;

- ebenfalls unzufrieden ist man mit der Grundversorgung mit Lebensmitteln im Ort;

- auf dem Gemeindegrundstück, auf dem die Zisterne für Löschwasser steht, muß Laub entfernt werden;

- am Turm befindet sich eine wilde Müllkippe, auch an der Peil-Hütte (früher Jugendclub) stehen

verwilderte Autowracks;

- man wünscht sich Radwege noch Nächst Neuendorf und nach Schulzendorf;

- im Ort wäre eine 30iger Zone im gesamten Verkehrsbereich wünschenswert;

- Geld für den Senior*innensport fehlt; Antrag liegt bei Frau Büchner;

- Aushänge im Infokasten des Ortes darüber, welche Vereine allgemein gibt, werden gewünscht und das Stadtblatt soll regelmäßig ausgeliefert werden;

- die Straßenbeleuchtung Zossener Str. 15 ist defekt, neuer Vorfall;

- in der Werbener Str. 15 müsste mal der Gulli gereinigt werden;

- Aushänge für Alltagshilfen sollten am schwarzen Brett für alle zugänglich gemacht werden.

Die Bürgermeisterin hat die Anregungen notiert und sucht nach Lösungen für die Probleme. Sie wurde von den Senior*innen herzlich verabschiedet.

Es war ein rundum gelungener schöner Tag.

Ute Reglin


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