Ansichten eines Außenstehenden

Zum Auftreten einer ehemaligen Amtskollegin


Zum wiederholten Male durfte ich am Mittwoch im Bauausschuss in Wünsdorf erleben, wie Frau Schreiber, die ehemalige Bürgermeisterin, in Zossen agiert. Fast ein Jahr, nachdem sie die Bürgermeisterwahl (01.09.2019) verloren hat, saß und sitzt sie nun als Einwohnerin in fast jeder Sitzung. In den Sitzungen, die ich mir angehört habe, rief sie dazwischen, hielt lange Vorträge, als ob sie eine Abgeordnete wäre und griff verbal andere Sitzungsteilnehmer*innen an, insbesondere die gegenwärtige Bürgermeisterin Frau Schwarzweller. Was ich aber nie, auch nicht in den 16 Jahren, in der sie Bürgermeisterin in Zossen und ich Bürgermeister in Rangsdorf waren, erlebt habe, ist, dass sie eine Fehleinschätzung oder gar einen Fehler eingestanden hätte. Es waren immer nur andere an Problemen oder Missständen schuld. Diese hat sie dann oft öffentlich und zumeist persönlich angegriffen. Auch hatte ich und habe noch heute den Eindruck, dass sie nicht verstanden hat, dass sie persönlich nicht Zossen ist. Die Zeiten – in denen ein Herrscher von sich sagen konnte: ‚der Staat bin ich‘ – sind längst vorbei. Frau Schreiber wurde – so habe ich das von vielen aus Zossen gehört – nicht wegen fehlender Leistungen für die Stadt abgewählt. Die Menschen hatten ihr arrogantes und respektloses Auftreten satt, insbesondere den Mangel an Respekt vor der Leistung anderer – vor allem dann, wenn diese nicht derselben Meinung waren. Leider macht sie als Sprecherin von Plan B genau so weiter und schafft überflüssige Konflikte, die Zossen und den Einwohner*innen der Stadt schaden. Mein Eindruck ist: damit demontiert sie sich selbst!

Klaus Rocher, Bürgermeister von Rangsdorf

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