Anmerkungen zum Leserbrief vom 21.6.2021 von Frau Brigitte Böhme in der MAZ


Die Berichte über die neue Bürgermeisterin von Zossen zum Thema 'Stark im Amt' müssen die Anhänger von Frau Schreiber doch mächtig wurmen.


Zum Waldparkplatz in Horstfelde möchte ich der Korrektheit halber folgendes ergänzen. Die betreffenden Beschlüsse der alten Stadtverwaltung konnten, wie Sie wissen, auf Grund von rechtlichen und formalen Fehlern nicht durchgesetzt werden. Hier stellt sich mir die Frage, wer eigentlich für den entstandenen materiellen Schaden (Waldrodung ohne Genehmigung u.s.w.), beauftragt durch die alte Stadtverwaltung, aufkommt. Ich nehme an, die redlichen Bürger von Zossen mit ihren Steuerzahlungen.


Zur Nordumfahrung sei gesagt, dass die Stadt sich diese im Moment nicht leisten kann, zumal die alte Bürgermeisterin auf finanzielle Beteiligung durch Bahn und Bund gänzlich verzichtet hatte. Im Falle der Realisierung dieses Vorhabens ohne innerörtliche Bahnquerung in Dabendorf wären über Jahre die Dabendorfer Einwohner westlich der Bahn nur über die B 246 und über Glienick erreichbar gewesen. Außerdem wäre für sie der neu zu schaffende Park & Ride Parkplatz am Bhf Dabendorf auch nur über diese Wege zugänglich. Das sind erhebliche Umwege. Hinzu kommt, dass die innerörtliche Querung für die Stadt Zossen fast kostenneutral ist. Warum sollte die Stadt darauf verzichten, zumal sich bei einer Bürgerbefragung im Mai 2011 über 52 Prozent der Dabendorfer für die innerörtliche Querung in der Goethestraße aussprachen?


Als Letztes möchte ich mich dem Beitrag von Herrn Teichmann in der gleichen Ausgabe der MAZ anschließen und fragen, was die alte Stadtverwaltung eigentlich in den 16 Jahren vor 2019 in punkto Fahrradwege und Gehwege getan hat? Hier liegt wirklich viel im Argen.


Zum Schluss betone ich, dass ich des ewigen Reagierens auf irgendwelche Halbwahrheiten aus der `Schreiberecke `eigentlich leid bin. Aber gerade in einer Zeit, in der viele neue Bürger nach Zossen streben, ist es, so glaube ich wichtig, die jüngere politische Geschichte in der Stadt in Erinnerung zu behalten. Die nächste Bürgermeisterwahl kommt bestimmt.


Detlef Siwek

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